Einleitung
2021 waren wir das erste Mal auf einer längeren Motorradtour, also länger als ein Weekend. Wie ihr vielleicht wisst, haben wir 2021 die Route des Grandes Alpes gemacht. Da uns das sehr gefallen hat, haben wir uns für dieses Jahr wieder eine längere Tour ausgedacht – genauer gesagt zwei Touren: eine Richtung Westen und eine Richtung Osten, damit wir, je nach Wetterbericht, entscheiden können. Wir entschlossen uns für die Motorradtour Richtung Osten, genauer gesagt nach Tirol und Südtirol.
Tag 1:
Am Sonntag konnten wir erst spät los, und „spät los“ heisst: gegen 12:00 Uhr. An diesem ersten Tag war auch nur ein Highlight geplant, und zwar die Silvretta-Hochalpenstrasse. Der Rest ist mehr oder weniger schöne Landschaft zum Geniessen, wie es auf einer Tour immer wieder vorkommt, und darum kommt man auch ziemlich zügig vorwärts. Von der Homebase ging es über Rapperswil – Wattwil – Wildhaus in das Rheintal, um dort die Grenze nach Österreich zu passieren. Nach Bludenz muss man dann rechts abbiegen, um auf die Silvretta-Hochalpenstrasse zu gelangen, und ein paar Kilometer später steht man dann an der Mautstelle. Ja, die Österreicher wissen, wie man es macht, und viele der schönen Strassen kosten ein paar Euro. Wenn man dann aber einmal in Serpentinen hoch zur Bielerhöhe fährt, vergisst man auch die Mautstelle schnell wieder. Die Strasse zur Bielerhöhe ist wirklich ein Traum für jeden Motorradfahrer! Man sollte sie unbedingt einmal befahren haben, obwohl wir als Schweizer mit unseren vielen Alpenpässen verwöhnt sind.
Wieder im Tal angekommen, fuhren wir recht zügig in Richtung Imst und dort ins Ötztal hinein. Anfangs Ötztal ging es dann links Richtung Kühtai. Kühtai wurde mir von einem Kollegen empfohlen, und wenn man schon mal dort ist, macht man die paar Zusatzkilometer. Es war schon eher später am Tag, und darum hatten wir auch wenig Verkehr. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass auf dieser Strasse generell weniger Verkehr herrscht als auf der Hochalpenstrasse. Dazu kommt, dass die Strasse über den Kühtaipass auch landschaftlich top ist, und wenn man schon einmal in der Gegend ist, sollte man den Umweg in Kauf nehmen.
Wieder im Tal angekommen, ging es dann an Innsbruck vorbei bis nach Hall in Tirol, wo unser Bett und ein feines Nachtessen auf uns wartete.
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